Aderlaß
Bei allen ausleitenden Verfahren gilt es alle Ausscheidungsvorgänge zu fördern. Der Körper soll gereinigt werden und seine innere Ordnung wieder finden. Der Aderlaß soll das Auflösen von Blutstaus, das Verdünnen des Blutes und das Verbessern der Fließeigenschaft bewirken. Die ausgeleitete Blutmenge besteht zur Hälfte aus festen Bestandteilen. Nach dem Aderlaß wird das Blutvolumen vom Körper ausschließlich durch Flüssigkeit ersetzt. Somit kann es nun wieder die Engpässe in den Gefäßen leichter passieren. Je nach Krankheitsbild werden ca. 100 ml – 200 ml Blut ausgeleitet.
Indikation
- Schlaganfallprophylaxe
- Bluthochdruck
- Durchblutungsstörungen